Serien und Filme

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von GibSral, 25/3/18.

  1. Gaik

    Gaik Mitglied

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    Bin fast durch, finde es gut nur 2 Sachen stören mich total, zum einen hat Ciri blonde Haare und keine weißen und Triss Marrygold ist KEINE Rotharrige, sondern eine PoC weil man muss ja "Divers" sein *Kotzt im strahl*
    wobei ich keine Ahung von den Büchern habe und wie es dort ist, bin halt Spielgeprägt. Sicher die wollen sich an den Büchern halten, trotzdem dürfen sie mMn die Spiele nicht ignorieren.
    Der Darsteller von Gerald hat mich am meisten Positiv überrascht, sehr gute Darstellung.
     
  2. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    In den Büchern sieht sie ein bisschen anders aus, obwohl es einem da auch nicht unter die Nase gerieben wird. Die Triss aus den Games ist einfach die einprägsamere vom Aussehen her und war ja dafür sogar im polnischen Playboy
     
  3. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Aber wir reden schon von derselben Anna Shaffer? Die aus Harry Potter?
    Wenn jetzt die schon als PoC für Diversity durchgeht, meine Güte. Die muss doch nur die Sonne ein Jahr meiden und ist so weiß wie ein Norweger.

    Aber gut, ist ja auch nur Triss. Eigentlich komplett unwichtig. Wurde nur durch Witcher 1 so hochgehyped.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22/12/19
  4. Dragnet

    Dragnet Mitarbeiter Administrator

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    Wenn das ein europäisches Mittelalter Setting sein soll, wären PoCs da in der Anzahl sowieso völlig unrealistisch gewesen. Aber das ist halt eine Loss/Loss-Situation für Netflix dann. Die Diskussion gabs ja auch bei Kingdom Come Deliverance weil da keine PoCs im Setting waren. Das war vielen Leuten dann halt zu realistisch.

    Aber was man bei Spielen sich halt noch leisten bzw. als historisch korrekt begründen kann, ist halt bei einer großen Netflix Produktion ne ganz andere Geschichte. Natürlich haben die das mit voller Absicht gemacht um da auch ja keinen Shitstorm deswegen am Hals zu haben. Zumal das ja mehr als eindeutig ein Fantasy Setting ist und von daher schonmal überhaupt nicht historisch korrekt sein muss. Und im Gegensatz zu GoT, muss man jetzt hier quasi einer Buch- und Spielvorlage irgendwie gerecht werden.

    Da ich beides nicht kenne, bzw. Wichter sowieso zurückgegeben haben weil ich das Spiel völlig überbewertet fand, hier mal mein Fazit nach einer Folge:

    Fing erst lame an mit diesen Kampf im Sumpf da, sah billig aus und ich dachte schon das wird richtiger Crap. Danach gings aber sogar, der Geralt scheint ja auch gut getroffen, Kampfszenen war völlig ok, Dialoge aber bischen flach. Teilweise sieht mir der Artstyle doch zu sehr nach Computer aus. So für nicht Buch- und Spielkenner, ist die Story aber erstmal auch verwirrend. So wirklich mühe da den Zuschauer in die Welt einzuführen, tut sich die Serie da bisher nicht. Aber ich geb der Serie mal eine Chance und zieh mir noch ein paar Folgen rein.
     
  5. Gaik

    Gaik Mitglied

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    Ich bin nur Spielkenner und auch für mich war es stellenweise sehr verwirrend, da sie munter in der Zeit hin und her springen.

    @Dragnet Witcher 3 ist ein sehr geiles Rollenspiel und wird zurecht zu hoch gelobt.
     
  6. Tulpen

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    Was Dragnet gegen Witcher 3 hat, kann ich gerade auch nicht nachvollziehen. Ist ein sehr gutes Spiel mit ein paar Schwächen.

    Habe mir jetzt auch die Serie gegeben. Bin zwar noch nicht ganz durch, aber bald. So richtig warm geworden bin ich mit der Serie nicht.
    Die meisten Charaktere sind doch ziemlich gut getroffen. Geralt und Rittersporn harmonieren super, Yennefer und de Vries passt auch gut, Ciri geht und bei Triss bin ich mir noch nicht so sicher. Cahir hat mir auch noch ganz gut gefallen. Insgesamt ist die Schauspielerische Leistung doch überdurchschnittlich und auch die Kampfszenen sehen klasse aus. Das Problem liegt wohl eher am Aufbau der Serie. Einerseits verliert man sich teilweise in unwichtigen Details, die weder die Geschichte weiterbringen noch den Rahmen sinnvoll ausfüllen. Dazu kommt, dass die losen Fäden der Story nicht gut genug zusammen geführt werden, was zumindest teilweise so auch aus den Büchern kommt, aber in der Serie doppelt schlecht wirkt.
    Dann gibt es noch diese Zeitsprünge, die so gemacht sind, dass man erst im Verlauf merkt oder bzw. hinterher merkt, dass der Erzählschritt in der Vergangenheit spielte. Ich fand es eigentlich gar nicht schlecht, aber für Leute die die Geschichte nicht kennen und durch den Umstand, dass weder Hexer noch Zauberinnen altern, kann man da wahrscheinlich schnell verwirrt sein.

    Mit bestem Willen würde ich eine 7/10 dafür geben.
     
  7. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Würde ich die Witcher Bücher nicht kennen, würde ich die Zeitsprünge auch sehr langatmig finden, auch der sehr langsame Aufbau ist wohl dem Charakteraufbau geschuldet. Grundsätzlich aber eine wichtige Sache und Grundlage. Vielleicht wären für Staffel 1 wohl ein paar Folgen mehr ganz gut gewesen. Denke mal ab Staffel 2 wird das alles etwas schneller laufen.
     
  8. Dragnet

    Dragnet Mitarbeiter Administrator

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    Versteh mich nicht falsch, Witcher mag rein von der technischen Aufmachung ein gutes Spiel sein. Aber:

    Es ist halt einfach von der Dynamik her gesehen absolut belanglos für ein Open World Titel. Irgendwelche unvorhergesehenen Dinge in der Spielwelt, passieren da halt nicht. Es ist ein roter Faden an Quests, die dich ansonsten durch eine doch langweilige tote Spielwelt führt.

    Das die Bethesda Open World Titel deutlich besser, da passiert andauernd abseits der Quests etwas. In Witcher wirkt alles so unglaublich künstlich gestaltet, ich kann da den Hype echt kein Stück verstehen. Und die Steuerung/Kampfsytem war bei allen Witcher Spielen schon immer fürn Arsch.
     
  9. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Steuerung und Kampfsystem sind wirklich nicht so toll in Witcher. War auch einer meiner großen Kritikpunkte.

    Wenn ich das jetzt mit Skyrim vergleich müsste. Dann gibt es da paar Vorteile aber auch Nachteile.

    Das Kampfsystem in Skyrim ist noch trivialer als in Witcher 3, dafür ist aber die Steuerung deutlich besser. Ein geiles Kampfsystem kam erst mit ESO. Bei der Open World hast du vollkommen Recht. Die in Witcher 3 habe ich nie komplett erkundet. Macht auch keinen Sinn, da dort nicht allzu viel Interessantes passiert. Dagegen habe ich in Skyrim nie die Hauptquest beendet. Ich fand die ziemlich schnell ziemlich langweilig und habe bei ungefähr der Hälfte abgebrochen und bin erkunden gegangen. In Witcher 3 dagegen habe ich die Hauptquest mit maximaler Begeisterung beendet.

    Alles in allem tendiere ich doch zu Witcher 3, weil dort Charaktere und Story einen sehr emotional berühren. Man merkt da einfach, dass dahinter ein guter Roman steckt und nicht ein paar Nerds.

    Und wenn ich jetzt noch Assassins Creed Odyssey mit reinbringe, dann muss man sagen, dass weder die Open World so gut ist wie in Skyrim und die Story niemals an Witcher 3 ran reicht. Aber das Kampfsystem im schwersten Modus ist schon eine ordentliche und spaßige Herausforderung. Man muss sein Angriffe tatsächlich planen. Wo steigt man ein,? Wen tötet man zuerst? Kriegt man die harten Ziele schnell genug down? Parieren, Ausweichen, Heilen, Spezialattacken... Viele Fehler kann man sich da nicht erlauben. Damit kann ich auch gut Zeit rumbringen. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24/12/19
  10. Dragnet

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    Ich sag ja auch nicht das es generell ein schlechtes Spiel wäre, meine Behauptung war nur das es überbewertet ist. ;)

    Und die Witcher Story an sich im Spiel...naaaaajaaaaaa.....aber ich denke das wäre nen Thema für einen anderen Thread. xD
     
  11. Tulpen

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    Witcher 3 vermeldet dieses Jahr deutlich ansteigende Verkaufszahlen. Einen zweiten Sommer erleben überbewertete Spiele eher nicht, sondern Klassiker.
     
    Gaik gefällt das.
  12. Dragnet

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    So mit Witcher durch (der Serie :D). Kann man sich anschauen, teilweise hatte das was von alten Xena-Serien oder so, weil doch an einigen Szenen so trashig, dass man sich hätte CGI vielleicht doch lieber gespart (die Drachen zb ^^). Aber war okay, weiß nur noch ob das eine so gute Idee war, da so viel Story-Pulver mit den ganzen Rückblenden und Co. so schnell rauszuhauen. Zumal das mit den ganzen Site-Storys, auch noch deutlich schneller war als notwendig gewesen mit der Anzahl an Folgen.
     
  13. Gaik

    Gaik Mitglied

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    The Mandalorien ist mit abstand das beste Star Wars was ich bisher gesehen habe, wobei ich den ersten teil der aktuellen Triologie gut fand, zweiter so lala und dritten habe ich noch nciht gesehen.
     
  14. Tulpen

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    Bin echt gar kein Star Wars Fan, aber werde ggf. auch bei Mandalorien reinschauen.
     
  15. Gaik

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    Ich bin auch kein Fan aber der Mandalorianer ist einfach richtig gut, wenn man das Setting mag.
     
  16. Tulpen

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    Hab mir ein paar Folgen von The Mandalorian angeschaut und ja, die Serie ist ziemlich gut. Folgen sind nicht so lang. Die Idee mit dem Kleinen ist verdammt clever. Allerdings ist es halt so wie The Witcher bisher reine Unterhaltung und hat keine Tiefe. Ich hoffe die nächsten Staffeln trauen sich jeweils dann wieder mehr.
     
  17. Gaik

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    Warum ihr alle Tiefe haben wollt ?!? Wenn ich Tiefe haben will gehe ich Tauchen. Serien sollen Unterhalten und das haben für mich beide Serien.
     
  18. Tulpen

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    Ich zähle Film und Serien mit zur Kunst und Kunst darf und sollte mehr machen, als hübsch auszusehen oder zu unterhalten.
     
  19. Gaik

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    Dann sind Gemälde aber schlechte Kunst oder? weil keine Ahung wo da Tiefe sein soll oO

    Klar gibt es Serien die Tiefe haben aber es muss und sollte auch flache Serien geben wo man sein Hirn einfach ausschalten kann und nur geniesen muss/soll/darf.
     
  20. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Der Schrei von Edward Munch, Sternennacht von Vincent van Gogh oder Der Garten der Lüste von Hiernoymus Bosch haben Tiefgang ohne Ende. Gerade der Schrei und Der Garten der Lüste spiegeln uns etwas wieder, unsere heutiges und zukünftiges Befinden.

    Mal ein Zitat zum Schrei aus Wiki:
    „Schrei des Entsetzens vor der Natur, die vor Zorn errötet und sich anschickt, durch Sturm und Donner zu den törichten kleinen Wesen zu sprechen, die sich einbilden Götter zu sein, ohne ihnen zu gleichen.“

    Der Garten der Lüste könnte man von links nach rechts als Zeitlinie interpretieren. Links ist alles noch in Harmonie, in der Mitte Völlerei, Vergnügen und Überbevölkerung und rechts Erschöpfung, Schmerz, Dunkelheit, Feuer, also die Hölle.

    Und Sternennacht wurde in Witcher 3 Hearts of Stone aufgegriffen, also muss da auch was dran sein. ;)
    Die Witcher 3 Entwickler haben das Gemälde erstaunlich gut verwendet. Vincent van Gogh zeichnete Sternennacht als er in einer psychiatrischen Klinik war und der Hauptcharakter (Name vergessen oder war es die Freunding/Frau des Hauptcharakters?) in Heart of Stones zeichnet sein Bild im Stil von van Gogh auch in einer Phase, in der er nicht mehr ganz zwischen Richtig und Falsch unterscheiden kann und auch in eine Krise rutscht.
    Eigentlich werden in Hearts of Stone sogar zwei Bilder von van Gogh aufgegriffen, aber nur eins ist Tief mit der Story verbunden.

    Weitere Interpretationen oder eben nicht, überlasse ich in diesem Fall dir, aber Gemälde können sehr vielschichtig sein, wie ich finde.

    Warum bin ich gegen übermäßig viel flache Unterhaltung? Weil man eine gute Geschichte nicht aus dem Hut zaubert und wenn man eine hat, sollte man diese nicht für Schnickschnack verpulvern, sondern damit etwas bewegen und wenn es nur ein klein wenig ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30/12/19
    Nachtfalke gefällt das.