Der Politik- und Wahlthread 3

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Der_Eisbaer, 23/5/18.

  1. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Zur NPD bekennt sich im Prinzip keiner, die ist marginalisiert. In den Kommentierung durch Leser ist Welt Online eine AfD Blase, Zeit und Taz eine Grünen/Linken Blase. Die Taz ist mir irgendwie zu angestaubt sozialistisch, deshalb vergleiche ich am liebsten Welt Online mit Zeit. Durch diesen Vergleich kann man sehr gut sehen, wie die Ränder so ticken. Bei den Zeit-Lesern spielt Moral bei der Bewertung von Sachverhalten eine große Rolle, während Welt Online Lesern sehr stark darauf schauen, ob der Sachverhalt dem deutschen Staat und im besonderen den "Leistungsträgern" darin schadet oder hilft.
    Leistungsträger habe ich mal in Tüttelchen gesetzt, da das bei AfD nahen Leuten ganz unterschiedlich definiert wird.
     
  2. Dragnet

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    Auch wenn deiner politische Ausrichtung der einzelnen Magazine so stimmen mag, so kann man das über die Leser nicht wirklich sagen. Die Kommentare unter solchen Artikeln werden auf Zeit.de auch dementsprechend massiv entfernt. SPON traut sich auch schon lange nicht die Foren dafür freizuschalten. Ich würde behaupten, Welt.de lässt einfach mehr stehen als die Zeit. Aber schwer zu sagen, dafür müssten man die dröltrillionen entfernten Beiträge der Zeit-Leser gesehen haben. ;)
     
  3. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Bei Welt Online werden noch mehr Beiträge gelöscht. Bei mir kommt kaum jeder zweite Beitrag durch und ich bin ja nun wirklich keiner der irgendetwas extremes schreibt. Bei der Zeit hatte ich da deutlich weniger Probleme.
    Man könnte jetzt sagen, dass die Welt besonders durchlässig für AfD Bekundung ist und Zeit eher Beiträge durchlässt, die irgendwie linksgrün sind. Aber das halte ich für Quatsch. Der Ton die die jeweiligen Medien anschlagen, ist ja schon deutlich unterschiedlich. Ein AfD Wähler wird bei der Zeit wenig finden, was seine Meinung bestätigt, umgekehrt gilt das für einen Grünen Wähler bei Welt Online. Denn die Medien berichten Sachverhalte nicht neutral, sondern immer im gewünschten politischen Kontext.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17/2/20
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  4. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Kommentare kann man auch gerne weg lassen. Diejenigen die kommentieren haben es entweder nicht gelesen oder wollen nur gegen an gehen.
    Frauen halten sich ja sowieso eher raus aus den Kommentaren. Auch vollkommen richtig so, wenn man nicht vollends verblöden will.
     
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  5. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    https://www.stern.de/wirtschaft/new...ich-die-sender-das-erhofft-haben-9009052.html

    Wie schön das man fleißig momentan über den Corona Virus und angehende Pandemie berichtet in den Medien und man so gut wie nichts hört
    über die geplante GEZ Erhöhung oder gar noch besser die Forderung nach einem automatischen jährlichen Preiserhöhung ala Diäten ;-).
    Deutschland das Land wo man sich von den Steuerzahlern bedienen lassen kann, ich frage mich eh warum die GEZ nicht von unseren
    Steuergeldern finanziert werden, was eigentlich gerechter und sozialer wäre als das jetzige Modell. Und das man mit der GEZ
    auch gleich noch die Rente der Intendanten mit finanziert ist eigentlich auch eine Frechheit, vor allem wenn ein Intendant mehr Verdient
    als unsere Kanzlerin, wo ich mich frage welcher Job wohl mehr Verantwortung mit sich bringt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24/2/20
  6. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Solltest deine Nachrichten mal überprüfen, habe ich alles auf zeit und Spiegel gelesen.
     
  7. Dragnet

    Dragnet Mitarbeiter Administrator

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    Fairweise muss ich dazu sagen:

    Mit einer vernünftigen Mediathek über alle Kanäle + Download wäre das Programm mittlerweile sogar wertig. ZDF liefert mittlerweile richtig gute Serien und Arte war sowieso schon immer ein gutes Programm. Gerade die Dokus sind da sehr gut, Hitler24 aka ZDF Info Nachtprogramm zieht das aber natürlich wieder runter. Trotzdem, Phoenix dann noch für politischen Kram geht auch klar und wenn man da etwas aufräumen würde, könnte man den Spaß auch für nen 10er bestimmt anbieten.

    Ich sehe schon einen Sinn darin gerade bei Dokus/Reportagen die sonst niemand finanzieren würde. Also gerade die Sachen mit kleinerer Reichweite wie NDR Reportage etc. Allerdings könnte man natürlich locker die Programme zusammenschieben. Niemand braucht 3 ZDF Programme oder drölftrillionen Radiosender in einem Gebiet. In Zeiten von Streaming, sind halt irgendwie ka, gerade mal geschaut, 9 Sender im bayrischen Rundfunk die unterschiedliche Genres spielen halt nicht mehr zeitgemäß.

    Und ja, es war natürlich quasi überall in den Nachrichten das mit der Gebührenerhöhung. Warum sollten auch SPON und Co eine solche Gebührenerhöhung verschweigen? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eine Konkurrenz für alle privaten Verlage. Gerade wo das immer mehr aneinandergeht, früher hatte man noch so den Abstand zwischen Print und Medien. Das ist halt durch das Internet nicht mehr so. In sofern juckt die das genauso.
     
  8. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Ach gab es dazu auch schon eine Talkrunde bei Anne Will? Oder Hart aber Fair? oder generell eine Diskussionsrunde über die Forderungen
    der Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk? Und ja normalerweise könnte man die ganzen Sender herunterbrechen, mir persönlich würde
    ein ARD/ZDF/ZDF Info/B3/Arte/Phönix/Kika und einen Sender wo 24/7 nur Filme laufen wie TNT und alles wäre gut und dann würde
    ich auch gerne meine Rundfunkgebühren zahlen aber nicht so und selbstmade krimis sind auch schon sehr altbacken sowie Spieleshows
    welcher keiner mehr ernsthaft sehen will und das täglich. Und was die Abgaben betrifft, verstehe ich nicht warum man das nicht gleich
    auch vom Gehaltszettel abzieht prozentual je nach Einkommenshöhe und bei Firmen könnte man nach Kopfpauschale zur kasse beten.
    Das wäre für mich Sozial gerechter wie es jetzt zur Zeit ist!
     
  9. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    https://www.spiegel.de/wirtschaft/u...r-ein-a-ba2c565f-320d-418d-9b7b-7262dd0925fd#

    Der Streetscooter wird eingestellt. Nach meiner anfänglichen Freude über das E-Auto, muss ich auch zugeben, dass E-Autos für die Preise sehr unpraktisch sind und kaum Reichweite bieten. Ich habe mir von allen wichtigen Modellen mal praktische Reichweitentests angesehen. Alle bei Februarwetter (knapp unter 10 °C und feuchtes Wetter), bei ca. 130 auf der Autobahn. Der neue Peugeot 208 schafft keine 200 km, der Audi E-tron knapp 250 km und ein Tesla 3 mit der maximalen Reichweite kommt so ungefähr auf 300 - 350 km. Diese Autos werden mit Summen subventioniert, in der Größenordnung was mein komplettes letztes Fahrzeug gekostet hat. Finde ich mehr als frech, dass den reichen Leuten noch ihre Karren vom Steuerzahler teilfinanziert werden.
    An meinem Wohnort (Innenstadt Mannheim) kann ich so ein E-Auto auch nirgends laden. Alle Ladestationen liegen in kostenpflichtigen Parkhäusern und keins davon liegt wirklich in fußnähe. Nur wer eine eigene Immobilie (Haus oder neuere Wohnung mit Parkhaus) hat, kann vernünftig laden...
    E-Autos sind zwar hübsch und der E-Motor bietet tolle Leistung, aber trotzdem sehe ich nicht, wie das den Benziner ersetzen soll, außer natürlich man verbietet den Benziner mit Regularien, die er nicht sinnvoll erfüllen kann. Aber dann diese horrenden Preise für E-Autos die eigentlich ziemlicher Schrott sind...
     
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  10. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Reichweite ist eigentlich gar kein Thema, die meisten fahren keine 50km am Tag.
    Der Punkt mit den Ladestationen ist viel kritischer.

    Aber bin sowieso der Meinung, dass der Nahverkehr viel eher und stärker ausgebaut werden muss.
    Dazu muss man halt mal endlich den teuren Schritt gehen und Nah/Fern/Güterverkehr trennen. Busspuren in den Städten, dichtere Taktung, überhaupt mal Busse/Züge in die kleineren Orte und das nicht nur einmal am Tag. Und natürlich bessere Linienführung. Die X-Linien in Hamburg waren z.b. richtig gute Ergänzungen und ich hoffe da kommen noch mehr von.

    Und als Zusatz Transrapid in ganz Europa als Flugzeugersatz zwischen den großen Städten.

    Damit könnte man wirklich etwas erreichen - was Stau, Lärmn, Dreck angeht. Glaube viele geben freiwillig das Auto auf, wenn sie dafür nicht im Stau stehen müssen und keinen Stress beim Autofahren haben. Autofahren macht nämlich wirklich keinen Spaß, außer man fährt Rennen.
     
  11. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Stimmt, meistens fährt man wenig. Aber wenn man so viel Geld für ein Auto ausgibt, dann soll es vielleicht auch ein breiteres Profil an Anforderung schaffen, als das, was man meistens macht, denn manchmal macht man dann auch mal etwas anderes. Außerdem, wenn ich jetzt von meinem Kleinwagen z.B. auf den Peugeot 208 umstellen würde, müsste ich ungefähr drei mal so oft laden wie tanken und das in der Stadt. Ich habe garantiert keine Lust, mir ständig und öfters Gedanken zu machen, wie weit ich morgen komme, wo lade ich, wie lange lade ich... Das scheint mir keine sinnvolle Technik zu sein.
     
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  12. Nachtfalke

    Nachtfalke KGB Mitglied

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    Besonders dann wenn die Preise weiter steigen und die Ladung schon so teuer ist wie eine Tankfüllung. Da werden die "Umweltbewussten" mal richtig geschröpft.
     
  13. Dragnet

    Dragnet Mitarbeiter Administrator

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    Naja, dummerweise wird man aber genau da dran drehen. Eines ist klar, wenn unsere Autoindustrie erstmal die Produktion auf E-Autos umgestellt hat, wird es noch weitaus mehr Hilfe seitens der Regierung geben. Schließlich müssen wir hier unsere Autoindustrie retten, Notfalls halt mit Gewalt. Bedeutet Steuern für Sprit massiv rauf (Ausnahmen natürlich wieder für die Industrie) und damit günstigere Strompreise an den Ladesäulen subventionieren.

    An der griechischen Grenze wird es gerade auch spannend. Mal sehen ob das Entsetzen hier genauso groß ist wie damals bei der von Storch Aussage wegen den Schießbefehl an der Grenze. Also wenn die da wirklich schießen müssen weil sie ansonsten schlicht weg überrant werden. Heute hatten die Migranten ja schon selber Tränengaskanister mit dabei.

    Die Alternative wäre natürlich Grenze gleich aufmachen, die Leute wollen ja eh nicht in Griechenland bleiben. Darauf wird das wohl hinauslaufen müssen.
     
  14. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Apropo E-Autos habe ich einen interessanten Artikel gefunden und wenn unsere Auotomobilhersteller VW BMW und Daimler jetzt nicht jede Menge Geld investieren in die Entwicklung von
    E-Autos, dann könnte uns bis 2030 Tesla abgehängt haben was E-Autos betrifft und somit einen reale Krise in Deutschland entstehen lassen was Automobilnation betrifft. Nicht umsonst
    möchte jetzt Elon Mask seine Tesla mit in Deutschland produzieren lassen um seinen Produkt den Stempel Made in Germany drauf drücken zu können.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/tesla-model-3-teardown-kommentar/
     
  15. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Ist halt die Frage, ob sich das Akku Auto ohne die ganzen Subventionen für Strom und besonders beim Kauf überhaupt durchsetzen kann. Vor der nächsten Akku Generation bleibt das doch alles sehr beschränkt. Ich denke, man versucht mit den Subventionen jetzt einen Markt zu schaffen und wenn sich die Akku Technologie soweit sinnvoll entwickelt hat, kann man direkt anknüpfen. Allerdings wird das Wasserstoffauto auch weiterentwickelt werden, wobei die Herstellung des Wasserstoffs vom Wirkungsgrad immer limitiert bleibt.
    Mir scheint das alles noch nicht den gordischen Knoten zu lösen.
     
  16. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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  17. Nachtfalke

    Nachtfalke KGB Mitglied

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    Was will man von einem Land erwarten das Reagan, 2x Bush und Trump als Präsidenten hervorgebracht hat? Geschweige von Nixon und Johnson. Das in Amerika fast 80 Jährige gewählt werden ist schon eine Hausnummer. Nichts gegen Ältere, aber wer Eltern/Verwandte in diesem Alter hat, der weiß womit sich Menschen in diesem Alter rumschlagen..... das ist echt erschreckend!
    Habe ich erwähnt das oben genannte Präsidenten allesamt Republikaner waren? Korrektur! Johnsen war Demokrat :nail:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4/3/20
  18. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Das ist halt auch der Alternativlosigkeit der Demokraten geschuldet, dass diese nur noch Rentner zur Wahl bereitstellen können und ganz ehrlich
    die meisten US-Wähler wählen meist einen Präsidenten der Fit und Stark wirkt und nicht alt und gebrechlich. Was ich nicht nachvollziehen kann
    warum man nicht die Hilary Clinton wieder ins Rennen schickt. Es würde Amerika gut tun endlich mal eine Präsidentin zu haben und ich denke
    das jetzt die richtige Zeit gewesen wäre.
     
  19. Tulpen

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    Das komische ist, egal ob Bill oder Hillary in den Vorwahlen antreten würden, sie wären die jüngsten, tatsächlich sogar jünger als Trump. :lol:

    Ansonsten Hillary kann aus vielen Gründen nicht antreten. Ihre Email-Affäre läuft weiterhin, ich meine gelesen zu haben, dass sie deswegen auch vor Gericht aussagen muss. Sie hat bereits zwei mal verloren, als es Richtung Präsidentschaft ging. Ein drittes mal lässt man für gewöhnlich nur Männer antreten. Außerdem hat sie bewiesen, dass sie es gegen Trump nicht kann.
    Es gibt zwar eine laute Gruppe, die jetzt unbedingt eine Frau als Präsident haben möchte. Diese Gruppe ist aber ziemlich klein, die Amerikaner haben zur Zeit andere Sorgen.
     
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  20. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    In Baden-Württemberg wird ab morgen die Lehre an Hochschulen eingestellt. Das Corona Virus schlägt langsam aufs normale Leben durch. Der PKW Verkehr wird auch merklich weniger. Eigentlich bin ich ziemlich genervt von diesem Misst... Was sagt ihr dazu?